Mittwoch, 27. Februar 2013

Heute ist das Wetter gnädig, und der Gärtner kann die notwendigen Schnittarbeiten erledigen. Ab März wollen die Piepmätze in ihre Hecken um zu nisten. Bin mal gespannt, wie der "Neue" die Arbeiten erledigt.

Zum Thema Wasser habe ich auch unseren Stadtoberen die Info zum Film zukommen lassen. Der Bürgermeister soll sehen, dass das Thema nicht nur meins, sondern ganz viele Gemüter bewegt. Wenn er es kennt (was eigentlich sein sollte) ist es auch gut. Doppelt hält besser.

Montag, 25. Februar 2013

Wichtiger Artikel über Hintergründe zum Film Water makes money

Sendetermin des Films "Water makes money" merken:
ARTE am 22.3. um 20.40 Uhr.

Unbedingt weitersagen!!
Und nochmal Wasser.... Ein Bericht über den Prozess gegen die Filmleute, die "Water makes money" gedreht haben.
Die Aktivisten werden nicht locker lassen, bis wir alle weiter unbesorgt unser Trinkwasser bekommen und auch trinken können.
"Der Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14.Februar 2013 um 13:30 Uhr . Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt. Links hinter den Angeklagten saßen die Rechtsanwältin der Verteidigung, wir mit Freunden und Aktivisten – rechts hinter der Staatsanwältin und dem Anwalt von Veolia die Presseleute, im Publikum offensichtlich auch einige Damen und Herren des Konzerns …
Was sich dann  im Laufe der siebenstündigen Verhandlung entwickelte, hatte keiner erwartet:  Der  Strafprozess gegen  den französischen Filmvertrieb und den  Protagonisten  Jean-Luc Touly  wurde zu einem  politischen  Tribunal gegen die privaten Wasserkonzerne:
Jean-Luc Touly hatte schon seine Verteidigungsrede dazu genutzt, ausführlich über die  Machenschaften des Konzerns, die er persönlich  erlebt hatte, zu berichten.  Die 10 Zeugen der Verteidigung belegten  seine Aussagen mit weiteren  Beispielen aus ihren  Erfahrungen und Recherchen.  Nach der Vereidigung hörten  die Anwesenden  geradezu atemlos  zu, was die Abgeordnete aus Marseille, der Gewerkschafter aus Rennes, unsere Filmprotagonisten aus Bordeaux und  Grenoble u.a. über Fälle struktureller Korruption und Bestechung seitens Veolias aber auch von Suez berichteten. Manchmal ging ein Raunen durch den Saal, ob der Ungeheuerlichkeiten der aufgeführten Beispiele, der Millionen an Bestechungsgeldern.  Der Gegenanwalt stellte kaum mehr Fragen an die Zeugen. Allen war klar: Eigentlich müssten die privaten Konzerne vor Gericht stehen. Nur an die Pariser Vizebürgermeisterin ging die Frage, warum sie an dem Film „Water Makes Money“  teilgenommen habe:  Das Thema der Wasserversorgung sei in Frankreich nie öffentlich diskutiert worden. Der  Film hätte  genau das provoziert und erreicht.
Anschließend mündete das Plädoyer der jungen Staatsanwältin dann zu unserer aller Überraschung darin, dass sie keinen berechtigten  Anlass mehr für eine Klage seitens Veolias sehen würde!
Anschließend mündete das Plädoyer der jungen Staatsanwältin dann zu unserer aller Überraschung darin, dass sie keinen berechtigten  Anlass mehr für eine Klage seitens Veolias sehen würde!
Erst am 28.März ergeht das UrteilNatürlich wissen wir nicht, wie es ausgeht, obwohl die Richterin doch sichtlich beeindruckt war. Ein vollständiger Sieg für uns ist jetzt möglich, aber auch zu fürchten: Veolia wird dann wohl, allein um das Gesicht vor den Aktionären zu wahren, in Revision gehen.
Es gab zahllose Solidaritätsveranstaltungen, Berichte in der Taz, der Süddeutschen, der FAZ, sogar in den Kulturnachrichten des Deutschlandfunks.  In Frankreich war es ähnlich. Wir möchten all Ihnen von Herzen danken für Ihren Beitrag, die benötigte Öffentlichkeit für den Prozess herzustellen.  Veolia mag es ja lieber, in exclusiven Restaurants  diskret den Scheck rüber zu schieben.
Danke auch für die enorme  Spendenbereitschaft. Innnerhalb einer Woche kamen  knapp 4.000€  für die Prozesskosten zusammen. Die andere Hälfte der Kosten  wird in Frankreich zusammengetragen. Deshalb bitte jetzt keine Spenden mehr! Wir könnten ja gewinnen! Über das Urteil werden wir Sie unterrichten.
Ihr  Water-Makes-Money-Team Leslie Franke , Herdolor Lorenz und Lissi Dobbler
P.S. Die Liste der Prozesskostenspender werden wir auf die Water Makes Money- Webseite stellen (Spender nur mit Vornamen). Und in absehbarer Zeit folgt dann auch die Abrechnung."
Stranger in blue suede shoes mit Text zum Mitgrölen

Hier noch eins meiner Lieblingslieder von Kevin Ayers. Leider ohne ihn, aber dafür mit Text, den ein Fan reingestellt hat, zum Mitgrölen. Das habe ich gerade gemacht. Herrlich befreiend, eben wie der Text!

Sonntag, 24. Februar 2013

Keine Zwangsprivatisierung der Wasserversorgung

Das ist nun mal eins meiner Lieblingsthemen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung?

Samstag, 23. Februar 2013

Kevin Ayers gestorben

Diese Meldung hat mich erstmal umgehauen. Ich heule und kann nicht kommentieren.

Seht ihn Euch an.

May I mit Kevin Ayers and the Whole World

Reptile von the Out Crowd

Jetzt habe ich Stunden vorm Laptop verbracht und Musik auf Lastfm gehört. Es ist sehr schwer, sich für ein Stück zu entscheiden, das man verlinken will. Well, diesmal haben die Out Crowd und Asteroid #4 gewonnen

All fall down von The Asteroid #4 

Na Chris, was sagst Du dazu?

Freitag, 22. Februar 2013

Mittwoch, 20. Februar 2013

Maschinen inspirieren manchmal. Dazu das Haiku des Tages:

Betonmischer satt
spontane Vegetation
setzt sich immer durch


 

Sonntag, 17. Februar 2013

Knusper knusper knäuschen - was knuspert da das Mäuschen?

Zumindest vermute ich, dass es ein Mäuschen war, das die Bellis-Blüten abgebissen und verspeist hat. Wohlgemerkt: Nur die Blüten (siehe abgefressene Stengel auf dem Foto).
Ich war echt verblüfft, als ich die Töpfe wieder aus der Garage geholt und das gesehen habe. Musste unheimlich lachen. Ich hatte die Pflanzen drinnen nur zwischengeparkt, damit sie beim Frost nicht eingehen.
Jetzt weiss ich, dass auch Tiere bzw. Mäuse keine Kostverächter sind und essbare Blüten zu schätzen wissen. Von Kühen oder Kaninchen war es ja bekannt. Und von Menschen auch, ist ja schließlich "in". Ich habe eine Gourmet-Maus! Wow.


 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Gewalt gegen Frauen - Weltweite Aktionen

Von diesen Aktionen habe ich heute das erste Mal erst gehört und noch keine Zeit gehabt zu recherchieren, wer dahinter steckt. Und ob ohne Hintergedanken und im Sinn der Sache. Es ist heutzutage so schwierig, die rechtmäßigen Interessen von ökonomisch gesteuerten Aktionen auseinander zu halten. Seufz. Aber es hat nun wirklich keinen Sinn, sich deshalb um gar nichts zu kümmern und den Kopf in den Sand zu stecken. Echt nicht.
Karneval ist nun vorbei (endlich!!!) , und die Handwerker fallen wieder ein. Allerdings noch in Maßen. Heute morgen ist ein großes Ungetüm (Betonbehälter oder so) abgeholt worden. Eine Verschandelung weniger. Bin gespannt, wann hier endlich alles ein wenig schöner wird. Vielleicht im Frühling?

Musik ist so entspannend, speziell die hypnotischen Klänge von Wooden Shjips. Hier ein Live-Konzert auf YouTube:

Wooden Shjips live concert

Eine Art Kontrast bilded Jacco Gardner. Marcus Bäcker schreibt heute über ihn:
...auch wenn es nicht nur der Geist des heiligen Syd ist, der über all diesen wunderbaren Dingen schwebt, so drängt sich der Verdacht mit dem Pink Floyd Gründer doch direkt im ersten Stück "Clear the Air" massiv auf.

Jacco Gardner - Clear the Air

Eine witzige Entdeckung habe ich gemacht. In meinem alten Heimatdorf gibt es tatsächlich ein Kunstcafé. Wow! Wäre das doch früher schon möglich gewesen! Na, ob die Original-Söhlder das wohl so gut finden? Wage ich zu bezweifeln. Bei den Namen der dörflichen Vereinigungen wimmelt es nur so von Namen, die bei mir eher unangenehme Assoziationen hervorrufen. Und Pastor Arnecke ist auch irgendwie verewigt bzw. im Nachhinein verherrlicht, aber: "de mortuis nil nisi bene" Wenn man sich dran hält.....

The Barn - Kunstcafé in Söhlde 


 

Montag, 11. Februar 2013

Yoko Ono Ausstellung in Frankfurt

Ein Kulturtipp. Müsste man hinfahren. Ist bestimmt sehr abwechslungsreich.

Habe in der Zeitung über das neue Projekt mit Dieter Hildebrandt gelesen, das durch Crowdfunding ermöglicht wurde. Das ist eine der guten Seiten der heutigen Zeit.
Für alle, die sich nicht einfach abfinden wollen.

Störsender mit Dieter Hildebrandt und weiteren Querulanten


Und noch'n Kulturtipp:

Bryan Adams Fotoausstellung

Ist mit Düsseldorf etwas näher dran. Müsste auch zu schaffen sein.
Als Sänger ist Bryan Adams wirklich nicht mein Fall, aber er soll ein sehr guter Fotograf sein. 
 
Erwin Pelzig im ZDF zur Wasserkampagne

Hier der Link zur Wasserkampagne, die nun auch Erwin Pelzig im ZDF unterstützt hat. Mit dem nötigen Druck muss es doch möglich sein, dieses furchtbare Gesetz zu verhindern.

Da wir echte Karnevalsmuffel sind, haben wir den Sonnenschein genutzt und sind im Naturschutzgebiet Grube Cox spazieren gegangen. 

Informationen zur Grube Cox

Und jetzt noch ein kleiner Gruß aus dem Garten:
Mir ist es ein Rätsel, wie bei der Kälte überhaupt etwas blühen kann.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Die Unterschriften werden immer mehr:

per heute:  962.128 Unterschriften

Und langsam fangen auch die Medien an, darüber zu berichten. Zumindest das wird seine Wirkung nicht verfehlen.
 

Dienstag, 5. Februar 2013

Stichwort: Creature with the atom brain. Dahinter verbirgt sich nicht nur Roky Erickson oder der Original-Horrorfilm aus den Fifties, sondern auch eine Band aus Belgien, die ich jetzt erst kennengelernt habe.
Alles Roky-Fans, so wie ich. Oder auch die halbe Indie-Musikwelt.
Zwei wunderbare Titel kann man hören unter

2 Songs von Creature with the atom brain 

Sonntag, 3. Februar 2013


Wir haben bereits 878.007 Unterschriften gesammelt. Die Million wird locker geknackt.

Wasser ist ein Grundrecht für alle - Unterschriftenaktion 
Alte Haustierrassen und Nutzpflanzen

Ich hatte ja bereits angedeutet, mich netzmäßig schlauer zu machen und habe herausgefunden, dass sich doch eine ganze Menge Leute engagieren, damit die natürliche Vielfalt erhalten bleibt. Wer Lust hat, kann im Link auf den jeweiligen Webseiten mehr Informationen bzw. Fotos von den genannten Tieren oder Pflanzen abrufen. Viel Spaß!
Ich habe mich mal wieder im Netz verloren.